13.01.2009 08:17
Minus 13 Grad Celsius und weniger
Wer bei so einem Wetter eine Stunde mit dem Rad fährt und das auch noch bei Dunkelheit, der kann gut und gern als seltsam bezeichnet werden, oder eher unvernünftig oder was für Vorschläge gibt es noch?
Kalt ist kalt, keine Frage, die Problemzonen Zehen, Finger, Gesicht benötigen gutes Material, dann geht es eigentlich problemlos. Handschuhe sind gut, jetzt auch von Freunden eine Gesichtsmaske à la Banküberfall, bleiben die Zehen, da halten die Schuhe die Kälte einfach nicht komplett außen, da ist noch Bedarf - für den nächsten Winter?!
Ansonsten wieder festzustellen, dass nach einer langen Pause (von sage und schreibe zweieinhalb Wochen) die Tauglichkeit der Haxn und speziell der Knie brutal nachgelassen haben, die Haxn haben zu wenig Power und die Knie schmerzen beim Laufen, nicht beim Radeln. Tolle Aussichten auf Dauer mit den Problemen der kaputten Knie klar zu kommen. Berlin Marathon 2009, ich komme - der gespielte Witz im Moment.
Und gestern dann noch Zeitzeuge eines dämlichen Auffahrunfalls. Ein Bus als Rechtsabbieger wartet an der Kreuzung, um mich vorbeizulassen. Dahinter macht sich in der knapp vor der Kreuzung befindlichen Bushaltestelle scheinbar schon der nächste Bus startklar. Ich bedanke mich noch freundlich durch Winken fürs Vorbeilassen, ein, zwei Sekunden später kurz vor dem Bushaltestellenhäuschen höre ich nen Knall. Nach dem Häuschen schau ich zurück und dann nach links und sehe denn nicht mehr vorhandenen Abstand zwischen dem bereits sich in die Fahrspur orientierten Bus und einem dahinter kommenden LKW. Prima, so ein Start am Montag morgen.
Und dann noch dies: Es ist nicht gerade eine Wohltat in nicht geräumten Straßen für beide Richtungen nur zwei durch Autoreifen gefräste Spuren auf der Fahrbahn zu finden. Was macht der Radler hier bei Gegenverkehr? Fast in die Hose...